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Herzlich Willkommen zum besten Online-Kredit-Service beim Kreditpapst! Wir unterstützen Sie mit unserem Team bei allen Fragen rund um das Thema Kredit und helfen Ihnen dabei, den idealen Geldgeber für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Wir ermöglichen Kredite, auch wenn andere absagen. Dies ist uns möglich, weil wir Ihre Voraussetzungen genauestens prüfen und Ihre Anfrage direkt an den Anbieter weiterleiten, der in Ihrer Situation die höchste Zusagewahrscheinlichkeit bietet. Wir gewähren die Kredite nicht selber, sondern handeln ausschließlich als Vermittler. Ihr Vorteil: Wir berechnen Ihnen dafür keinerlei Vorkosten. Vergütet werden wir ausschließlich durch die darlehensgewährende Bank in Form einer Provision. Ihre Kosten werden dadurch nicht erhöht, da die Banken lediglich die Ersparnis für die Kreditberatung an uns weitergeben. Im Gegenteil, für Kreditvermittler werden häufig Sonderkonditionen angeboten. Sie können also sogar doppelt sparen! Haben wir keinen Erfolg bei der Vermittlung, wird unsere Arbeit auch nicht entlohnt. Sie können also sicher sein, dass wir sehr sorgfältig arbeiten und auch in schwierigen Fällen prüfen, welche Möglichkeiten bestehen. Selbstverständlich liegt uns auch am Herzen, Sie vor einer Überschuldung zu schützen und so suchen wir ebenfalls eine Lösung für Sie, wenn ein Darlehen bei keinem unserer Partner möglich ist.

Ein Geldstapel vor wichtigen Kreditunterlagen

Inhaltsverzeichnis

Was genau ist ein Kredit?

Die genaue Bedeutung des Wortes Kredit, auch Darlehen genannt, ist schwer in wenige Worte zu fassen. Das Wort Kredit wird abgeleitet aus dem lateinischen Ausdruck credere (glauben). Aber teilweise auch vom Wort creditore (Darlehen). Man übergibt also jemandem etwas zu treuen Händen in der Annahme, es auch zurückzubekommen. Manchmal wird unterschieden zwischen Krediten und Darlehen. Zwar handelt es sich tatsächlich um das Gleiche, dennoch ziehen einige Banken eine Grenze. In diesem Fall werden Kredite mit längeren Laufzeiten oder höheren Beträgen dann eher als Darlehen bezeichnet, während kürzere oder niedrigere Beträge eher Kredit genannt werden.

Fragt man volljährige Personen auf der Straße nach ihrem Verständnis des Wortes, bekommt man sinngemäß immer ähnliche Antworten: Ein Kredit ist die leihweise Überlassung von Geld.

Doch in Wahrheit handelt es sich nicht immer um eine Geldleihe. So kann ein Großhändler auch einem Kunden Waren zur Verfügung stellen, die dieser erst später bezahlen muss. Auch dabei handelt es sich dann um einen Kredit. Bestellen Sie verbindlich eine Küche und leisten dafür eine Anzahlung, gewähren Sie ebenfalls einen Kredit. Beglichen wird die Schuld in dem Fall durch die Lieferung der Küche. Sie gehen also erst einmal in Vorleistung. Wird der Kredit nicht für Konsumgüter, sondern für eine Sachanlage eingesetzt, spricht man eher von einer Finanzierung. Die häufigsten Finanzierungen sind die für Immobilien, Maschinen oder auch Kfz.

Unsere Homepage soll sich jedoch mit diesem Thema weniger im Allgemeinen beschäftigen, als vielmehr mit dem einfachen Verbraucherkredit. Und hier kann man tatsächlich feststellen, dass die Antwort der Befragten ziemlich genau ist. Ein Verbraucherkredit ist also tatsächlich das Leihen eines Geldbetrags.

Was können wir für Sie tun?

Kreditangebote gibt es wie Sand am Meer. Besonders günstige finden sich unter den Online-Krediten. Und dennoch fragen die meisten Kunden als erstes bei ihrer Hausbank danach. Doch warum ist das so? Nur sehr wenige Menschen kennen sich mit dem Thema Finanzen, insbesondere Krediten, aus. Daher wenden sie sich an die erste Person, die ihnen bei diesem Thema einfällt: Den netten Berater bei der Hausbank. Das ist für viele Menschen ein geeigneter Weg, denn beim Thema Zinsen liegen zurzeit alle Banken in einem vertretbaren Rahmen. Doch bereits hier lauert der erste Stolperstein. Während Kunden, die eine gute Bonität aufweisen (die also monatlich immer ausreichend Geld übrig haben, eine gute Schufa-Auskunft nachweisen können usw.) Angebote mit recht annehmbaren Zinssätzen auch bei ihrer Hausbank erhalten, bekommen Kunden mit einem geringen Einkommen, Negativmerkmalen in der Schufa oder höherem Gesamtverschuldungsgrad entweder eine klare Absage oder ein Darlehen mit einem Zinssatz jenseits von Gut und Böse.

Der Grund dafür ist natürlich auf der einen Seite ein erhöhtes Ausfallrisiko, also die Gefahr, das Geld nicht, oder nicht vollständig zurückzubekommen, auf der anderen Seite aber auch die Abweichung vom Standard. Jede Bank erarbeitet sich ein gewisses „Standardmodell“, also ein Darlehen, welches unter ganz bestimmten Voraussetzungen gewährt wird. Falls jetzt ein Kunde die Anforderungen nicht zu 100% erfüllt, wird sofort ein Zuschlag erhoben oder eben gleich abgelehnt.

Doch da, wie gesagt, Banken ihre Vorgaben selbst festlegen, wird es neben Banken, die Sie ablehnen oder nur sehr teuer akzeptieren, auch Banken geben, bei denen Sie dennoch ins Raster passen. Ganz einfach weil das Angebot dort anders gestrickt ist. Damit Sie jedoch nicht bei 50 verschiedenen Banken Anfragen stellen müssen, erledigen wir das für Sie. Unsere Vermittler kennen bereits die Raster der Banken. Wir wissen, wo auch Arbeitslose, Selbstständige, Personen mit einem geringeren Einkommen, Hartz 4 Empfänger oder Personen mit bereits vorhandenen Krediten, und selbst mit einem negativen Schufa-Eintrag Chancen auf einen günstigen Kredit haben und unterstützen Sie beim Antrag mit unserer ganzen Erfahrung auf diesem Gebiet. Dafür berechnen wir Ihnen keinerlei Gebühren. Außerdem ist die Anfrage vollkommen unverbindlich. Stellen Sie fest, dass Sie keines unserer Angebote annehmen möchten, dann teilen Sie uns dies einfach mit. Die Vermittlungsprovision bekommen wir von der kreditgebenden Bank. Dennoch ist das Darlehen für Sie nicht teurer, im Gegenteil. Wir bekommen aufgrund der häufigen Kreditvermittlung teilweise sogar Sonderkonditionen für Sie. Da die Banken die Kreditberatung nicht selbst durchführen müssen, wir also die Arbeit übernehmen, sind die Institute gern bereit, uns für diese Einsparung auch zu entlohnen.

Was müssen Sie dabei tun?

Als erstes müssen wir herausfinden, wie Ihre Voraussetzungen sind. Dafür benötigen wir einige Daten zu Ihrem Einkommen und Ihren regelmäßigen Ausgaben. Auch werden wir eine Schufa-Anfrage stellen, um zu prüfen, welche Daten dort für Sie hinterlegt sind. Unsere Anfrage ist vollkommen Schufa-neutral, wirkt sich also nicht auf Ihren Scorewert aus. Dieses Vorgehen ist jedoch nötig, da einige Banken auch bei negativer Auskunft Darlehen gewähren. Der völlige Verzicht darauf führt sonst zu einer sehr begrenzten Kreditsumme.

Sollten unsererseits noch Rückfragen bestehen, melden wir uns umgehend, im besten Fall per Telefon, um die Dinge mit Ihnen zu besprechen. Sobald wir Ihre vollständigen Daten haben, gleichen wir sie mit unseren Datenbanken ab und finden den idealen Kreditgeber für die Voraussetzungen, die Sie mitbringen. Zunächst schauen wir auf die Kreditgeber mit der höchsten Zusagewahrscheinlichkeit. Danach wählen wir aus diesem Angebot denjenigen mit dem günstigsten Zinssatz aus. Sie bekommen dann von uns ein auf Sie zugeschnittenes Kreditangebot zugesendet.

Wenn Sie das Angebot annehmen möchten, senden Sie uns die angeforderten Unterlagen zu. Da noch nicht alle Banken eine Online-Legitimation anbieten, wird unter Umständen noch ein Post-Ident nötig, der Ablauf ist jedoch einfach und Schritt für Schritt auf den Unterlagen beschrieben. Innerhalb weniger Tage bekommen Sie die Kreditzusage und das Geld ist auf Ihrem Konto.

Welche Unterlagen benötigt ein Kreditgeber von mir?

Zunächst sollten Sie einen Personalausweis oder einen Reisepass und eine Meldebescheinigung haben. Haben Sie einen persönlichen Termin in der Bank bringen Sie die Unterlagen mit, bei Online-Krediten können Sie sich entweder per Videochat legitimieren oder in einer Postfiliale.

Zusätzlich braucht die Bank mindestens die letzten zwei Gehaltsnachweise und unter Umständen den letzten Kontoauszug. Außerdem können weitere Unterlagen hinzukommen, je nach Kreditzweck. Für frei verfügbare Darlehen benötigen Sie in der Regel nichts weiter, bei einem Autokredit kann noch ein Kaufvertrag oder sogar die Zulassungsbescheinigung Teil II (bisher Fahrzeugbrief) als Sicherheit gefordert werden.

Wie gut ist die Kreditprüfung?

Wenn Sie Ihre Kreditanfrage stellen, wird in der Regel nach Ihren Einnahmen und Ausgaben gefragt. Außerdem wird die Schufa oder eine andere Auskunftei geprüft, ob negative Informationen über Sie vorliegen. In der Regel bekommen Sie eine sofortige Kreditzusage. Diese erfolgt jedoch immer vorbehaltlich der Prüfung der Unterlagen. Und diese werden wirklich sehr genau geprüft. Denn falls die Vorschriften zur Risikoprüfung nicht sorgfältig eingehalten werden, kann auch die Finanzaufsicht einschreiten.

Geben Sie also zuvor an, unbefristet angestellt zu sein, und steht auf Ihrer Abrechnung eine Befristung, so wird der Kredit trotz Sofortzusage nachträglich noch abgelehnt. Wenn Kontoauszüge gefordert werden, kann auch die Abbuchung durch ein Inkassounternehmen das Aus für den Kredit bedeuten. Neben inhaltlicher Übereinstimmung werden alle Unterlagen auch auf Plausibilität geprüft. Manipulationen an Abrechnungen oder Ausweisen fallen so schnell auf. Doch so ein Fall endet nicht nur mit einer Absage, sondern auch häufig mit einer Anzeige wegen Kreditbetruges, Urkundenfälschung oder Schlimmerem. Sie sollten also immer offen und ehrlich agieren und auf den Rat Ihres Kreditberaters hören.

Wer ist an einem Kredit beteiligt?

Bei allen Krediten gibt es zumindest einen Kreditgeber, der das Geld zur Verfügung stellt und einen Kreditnehmer, also jemanden, der sich das Geld leiht. Doch daneben kann es noch eine Menge anderer Personen geben. Wenn man das Geld nicht für sich allein benötigt, macht es Sinn, das Darlehen gemeinsam zu beantragen. Hier kommen Partner, Familie oder Freunde in Frage. Der Vorteil liegt in der Rechenweise der Banken. Denn für die Kreditaufnahme wird immer das Einkommen aller Antragsteller zusammengerechnet. Bei zwei Personen kommt also ein höheres Einkommen zustande, damit steigt die Bonität und dadurch sinkt in der Regel der zu zahlende Zinssatz. Doch nicht nur auf Seite des Kreditnehmers kommen unterschiedliche Möglichkeiten in Frage. Auch auf Geldgeberseite gibt es einige Varianten. Denn nicht nur Banken vergeben Kredite. Auch Autohäuser und Einzelhändler kommen dafür in Frage. Sie bieten ihre Waren mit einer Ratenzahlungsvereinbarung an. Zwar kommt es auch hier vor, dass eine Bank dazwischengeschaltet ist, aber es ist tatsächlich auch die direkte Kreditvergabe möglich. Auch die Bundesländer oder der Staat kommen als Geldgeber in Frage, vor allem, wenn besondere Dinge finanziert werden sollen, wie eine Existenzgründung oder Wohneigentum. Was viele nicht wissen: Grundsätzlich kann jede Person auch zum Kreditgeber werden. Je nach Umfang kann jedoch die Zwischenschaltung einer Bank dennoch nötig sein. Sogenannte p2p (peer-to-peer) Plattformen ermöglichen sogar Kredite von einfachen Privatpersonen.

Kann jeder einen Kredit beantragen?

Beantragen kann selbstverständlich jeder einen Kredit. Doch eine Zusage bekommt leider nicht jeder. Voraussetzung ist Ihre Kreditwürdigkeit, dass also auch Einnahmen bestehen, aus denen das Darlehen zurückgezahlt werden kann. Doch auch wenn Sie kein Einkommen haben, besteht die Möglichkeit einen Kredit zu beantragen. So könnte durch die Hinzunahme eines Mitantragstellers oder eines Bürgen durchaus ein Kredit gewährt werden. Sogar Bezieher von Arbeitslosengeld müssen nicht zwingend abgelehnt werden. Stellen Sie kostenlos und unverbindlich eine Kreditanfrage. Unsere Berater besprechen mit Ihnen auch in Problemfällen gern Ihre Möglichkeiten. Es gibt jedoch eine Voraussetzung, an der Sie nicht vorbeikommen: Sie müssen volljährig sein. Das liegt daran, dass Minderjährige nicht voll geschäftsfähig sind und der Gesetzgeber sie durch diese Vorgabe vor Schäden bewahren möchte. Ein Kredit kann durchaus in eine Verschuldung führen, aus der man nicht wieder herauskommt. Kredite an Minderjährige sind nur in Ausnahmefällen und mit Erlaubnis des Vormundschaftsgerichts möglich. So kann z. B. die Erbschaft eines Bauernhofes inkl. zugehöriger Darlehen einen solchen Ausnahmefall darstellen. Außerdem kann es Probleme geben, wenn Ihre Schufa bereits durch negative Einträge belastet ist. Da es hier jedoch vor allem auf die Art der Eintragung und sogar auf die gewünschte Kreditsumme ankommt, stellen fragen Sie uns einfach, damit wir die Eintragung für Sie prüfen, und einen Kreditgeber für ihre besondere Situation finden können.

Häufig bekommen besonders Rentner und Pensionäre eine Kreditabsage bei ihrer Bank. Denn das Risiko, dass das Darlehen vor dem Tod nicht mehr zurückgezahlt werden kann, ist hoch. Doch auch für solche Fälle gibt es tatsächlich Kreditgeber. Vor allem dann, wenn abbezahltes Eigentum da ist. Denn Erben werden in so einem Fall das Erbe nicht ausschlagen und somit mit dem Haus auch die Rückzahlungsverpflichtung des Kredites übernehmen. Ein Darlehensvermittler kann Ihnen hier Hilfestellung geben, den richtigen Finanzierungspartner zu finden.

Ist ein Kredit auch während einer Privatinsolvenz möglich?

Grundsätzlich besteht sicher die Möglichkeit eines, zumindest sehr kleinen, Kredits über eine Privatperson. Aber es ist weder ratsam noch sinnvoll, sich auf so etwas einzulassen. Denn ein Privatinsolvenzverfahren soll normalerweise am Ende zu einer Restschuldbefreiung führen. Die neuen Schulden würden davon jedoch nicht erfasst sein und daher weiterhin bestehen. Außerdem dürfen die Gläubiger, die am Verfahren beteiligt sind die Restschuldbefreiung versagen, wenn der Schuldner neue Schulden eingeht. Im Verfahren selbst gilt die Wohlverhaltensperiode, mit der der Schuldner beweisen soll, dass er sich gebessert hat und seine Finanzen in Zukunft im Griff haben will. Neue Schulden stehen diesem Verhalten krass entgegen. Außerdem ist eine neue Insolvenz erst nach 10 Jahren möglich, so müsste sich der Schuldner auf weitere 10 Jahre voller Pfändungen und Mahnungen einstellen. Wenn Sie in einem solchen Fall in Schwierigkeiten stecken, sollten Sie mit Ihrem Treuhänder und ggfs. zusätzlich mit einem Schuldnerberater sprechen, wie weiter zu verfahren ist.

Wann ist ein Kredit sinnvoll?

Ob ein Kredit für Sie sinnvoll ist oder nicht, können Sie am besten selbst beantworten. Wenn Sie Zweifel daran haben, ob Sie den Kredit zurückzahlen können, sollten Sie auf jeden Fall zuerst mit einem Schuldnerberater sprechen. Dieser kann, auch wenn noch kein Schuldenberg besteht, wieder Ordnung in Ihre Finanzen bringen. Außerdem ist es möglich, dass Gläubiger sich nur aufgrund der Tatsache, dass der Brief vom Schuldnerberater kommt und nicht von Ihnen, auf einen Vergleich und damit teilweisen Tilgungsverzicht einlassen. So können Sie unter Umständen einen Kredit vermeiden, der schließlich zusätzliche Kosten verursacht.

Doch auch wenn Sie finanziell gut dastehen und keine Probleme mit einer Rückzahlung haben, sollten Sie sich die Frage stellen, ob ein Darlehen sinnvoll ist. Die Entscheidung für oder gegen einen Kredit können wir Ihnen nicht abnehmen. Dennoch raten wir Ihnen, sich genau die Zinskosten, die über die Laufzeit auf Sie zukommen anzusehen. Manchmal verschieben Kunden dann doch nochmal einen Wunsch, wenn der Traumurlaub durch den Kredit plötzlich mehrere tausend Euro zusätzlich kostet. Sparen lohnt sich in solchen Fällen fast immer.

Sehr viele Kredite werden nicht als einfaches Darlehen, sondern zur Umschuldung von alten Krediten aufgenommen. In solchen Fällen geht es häufig darum, die monatlichen Raten zu reduzieren, oder bei einer zusätzlichen Kreditaufnahme eine zweite Rate zu vermeiden. Hier stellt sich selten die Frage, ob der Kredit sinnvoll ist, sondern meist ist diese Lösung sogar die einzige sinnvolle Möglichkeit. Wichtigster Punkt ist: Wählen Sie die neue Rate so realistisch wie möglich!

Kunden sind häufig geneigt, Darlehen so schnell wie möglich zurückzuzahlen. Die Rate wird ausgewählt und sobald die Rückzahlung beginnt, wird der Dispokredit Monat für Monat mehr in Anspruch genommen. Irgendwann wird dann umgeschuldet, da ein Dispokredit auf Dauer einfach zu teuer wird. Da die Rate bisher subjektiv gut tragbar war, wird bei dem nun höheren Kreditvolumen die gleiche Kreditrate beibehalten…und der Kreis beginnt von neuem.

Aus diesem Grund sollte die Kreditrate eher niedriger gewählt werden. Auch wenn dies aufgrund der langen Laufzeiten insgesamt höhere Kosten verursacht, führt es in der Regel langsam zu einer Entschuldung. Ideal ist es, wenn nebenbei noch Sparraten möglich sind, um im Falle eines Notfalls nicht auf einen weiteren Kredit angewiesen zu sein.

Welche Kreditarten gibt es denn?

Für Privatkunden gibt es in der Regel ausschließlich Ratenkredite. Es wird dabei eine Kreditsumme ausgezahlt, die der Kunde in gleichbleibenden Raten zurückzahlt. Für den Betrag, der noch geschuldet (also noch nicht zurückgezahlt) wird, müssen zusätzlich Zinsen gezahlt werden. Dieser Zuschlag ist quasi die Gebühr, die für das zur Verfügung stellen des Geldes anfällt.

Unterschiede bestehen jedoch im Verwendungszweck des Geldes oder in der angesprochenen Kundenklientel (z. B. Beamte, Selbstständige, usw). Während es Darlehen gibt, mit denen Sie tun können, was Sie wollen, gibt es andere, die an einen bestimmten Zweck gebunden sind. So bieten Banken häufig besonders günstige Kredite für den Kauf von Neu- und Gebrauchtwagen an, für die Renovierung oder zur Finanzierung eines Studiums. Für Kredite mit vorgegebenem Verwendungszweck gilt: Für das Geld müssen Nachweise erbracht oder Sicherheiten (z. B. in Form des Fahrzeugbriefs) hinterlegt werden. Auch wir können Ihnen einen solchen vergünstigten Kredit vermitteln und sind dank unserer Erfahrung in der Lage, Ihnen unter den günstigen Anbietern den günstigsten herauszusuchen!

Dennoch kursieren viele unterschiedliche Kreditarten im Netz. Hierbei handelt es sich jedoch selten um eigenständige Kreditarten als vielmehr um Erfindungen von Darlehensgebern. Denn wer Geld verleiht, kann seinen Kredit nennen wie er will. Kurzkredit, Sofortkredit, Ausbildungs- oder Studienkredit, Onlinekredit, Minikredit, usw. So könnte man diese Liste ins Unendliche führen, denn was es noch nicht gibt, kann schon morgen im Kreditportfolio eines Anbieters auftauchen.

Wie viel Darlehen kann ich bekommen?

Die für Sie mögliche Kreditsumme lässt sich nicht pauschal bestimmen. Sie hängt sowohl davon ab, wieviel Sie verdienen, als auch davon, wie hoch Ihre regelmäßigen Ausgaben sind. Anhand der von Ihnen tragbaren Rate kann dann die Kreditlaufzeit festgelegt werden. Grundsätzlich gilt eine Grenze von 120 Monaten, wenn kein Wohneigentum vorhanden ist. Die meisten Darlehensgeber beschränken sich bei Privatkrediten auf eine Höchstsumme von 50.000,- Euro. Je nach Verwendungszweck kann aber manchmal auch eine größere Summe nötig sein. Stellen Sie einfach bei uns Ihre persönliche Anfrage, wir finden für Sie den passenden Vertragspartner.

Kann ich mein Darlehen im Nachhinein erhöhen oder senken?

Die Aufstockung eines Kredites kommt in der Praxis sehr häufig vor. In den meisten Fällen hätte eine gute Planung im Vorfeld dies jedoch verhindern können. Denn neben einzelnen Ausnahmen sind die Gründe meistens die gleichen: Entweder wurde die Kreditrate zu hoch gewählt, so dass monatlich ein Minus entsteht und daher ein zusätzlicher Dispokredit immer mehr genutzt und schließlich umgeschuldet werden muss, oder bei der Wahl der Darlehenssumme werden kommende Kosten vergessen, häufig so banale Dinge wie Winterreifen oder der Kauf von Schulbüchern oder Weihnachtsgeschenken.

Eine Aufstockung funktioniert ähnlich wie eine Umschuldung. Der Kredit quasi aufgelöst und durch einen neuen, höheren ersetzt. Somit ändert sich normalerweise auch die Kreditkonto-Nummer. Der Vorteil bei einer Aufstockung: Die meisten Banken nehmen dafür keine Vorfälligkeitsentschädigung. Wenn Sie ein Darlehen haben, das Sie aufstocken möchten, sollten Sie dennoch prüfen, ob bei einer anderen Bank ein günstigerer Zinssatz möglich ist. Denn in den überwiegenden Fällen ist die Ersparnis weit größer als die an die alte Bank zu leistende Zahlung.

Die Kreditsumme zu verringern macht eigentlich keinen Sinn, bzw. nur dann, wenn Sie kurz nach der Auszahlung merken, dass Sie gar nicht so viel Geld benötigen. Aber: Wenn Sie keine Rücklagen für Notfälle haben, können Sie sie mit diesem Geld gut anlegen. So haben Sie im Notfall eine Reserve, ohne einen weitere Kredit zu benötigen. Wenn Sie jedoch auch diese Reserve bereits besitzen, können Sie bei den meisten Banken eine kostenlose Sondertilgung leisten. Hierfür wird einfach der überschüssige Betrag auf das Kreditkonto eingezahlt. Durch diese Einzahlung verändern sich die Restschuld und somit auch die anfallenden Zinsen. Das Darlehen muss also neu berechnet werden. Viele Kreditgeber bieten ihren Kunden die Wahl an zwischen einer Reduzierung der Laufzeit, dann wären Sie schneller mit dem Abzahlen fertig, und der Reduzierung der Rate, dann würde die monatliche Belastung geringer. Prüfen Sie jedoch vor einer Sondertilgung die Kreditbedingungen. Denn erstens bieten nicht alle Banken diesen Service kostenlos an, und zweitens sind Sondertilgungen häufig auf einen Höchstbetrag begrenzt, beispielsweise 50% des Restbetrags pro Jahr. Jede Zahlung, die darüber hinausgeht kann somit eine Vorfälligkeitsentschädigung nach sich ziehen.

Was ist die Vorfälligkeitsentschädigung?

Eine Vorfälligkeitsentschädigung soll die Bank tatsächlich entschädigen. Wenn Sie ein Darlehen aufnehmen, rechnet die Bank mit einem bestimmten Zinsgewinn. Diesen haben Sie vertraglich zugesichert. Wenn Sie das Darlehen jedoch vorzeitig (ganz oder teilweise) zurückzahlen, entgehen der Bank Teile dieses Zinsgewinns. Daher darf sie dafür eine Entschädigung verlangen. Das BGB setzt hier jedoch eine Grenze von 1% des vorzeitig zurückgezahlten Betrags, bzw. 0,5%, wenn bis zum normalen Laufzeitende weniger als ein Jahr Zeit bleibt.

Wenn Sie also ein Vergleichsangebot haben, das auch nur 1% günstiger ist als das bisherige, lohnt sich die Umschuldung. Denn während die 1% Zinsersparnis über die gesamte restliche Laufzeit bestehen bleibt, ist die Vorfälligkeitsentschädigung einmalig.

Doch auch wenn Sie unerwartet zu Geld kommen, macht die vorzeitige Rückzahlung selbstverständlich Sinn. Denn die Zinskosten sind immer höher als die zu zahlende Entschädigung an die Bank.

Verwechseln Sie jedoch nicht die Vorfälligkeitsentschädigung mit einer Bearbeitungsgebühr. Früher haben Banken häufig bereits für den Kreditantrag eine Bearbeitungsgebühr verlangt. Der Gesetzgeber hat jedoch festgelegt, dass die Banken die Bearbeitung in eigenem Interesse durchführen und daher diese Kosten nicht dem Kunden in Rechnung stellen dürfen. Neben den Zinsen dürfen also von einer Bank keine gesonderten Gebühren berechnet werden.

Sollte ich das Darlehen lieber allein oder gemeinsam mit meinem Partner beantragen?

Bei der Berechnung Ihres Haushaltsüberschusses, also der Überprüfung, wie viel von Ihrem Einkommen nach Abzug der Ausgaben noch übrig ist, wird häufig nur das Einkommen des Antragstellers berücksichtigt. Fatal daran ist: Häufig werden auch alle Ausgaben diesem einen Kreditnehmer zugerechnet. Gibt es einen gemeinsamen Mietvertrag, wird die Miete teilweise voll eingerechnet, denn theoretisch wäre es möglich, dass im Falle einer Trennung die Kosten als Ganzes übernommen werden müssen. Auch Ausgaben für Strom und Heizung, vielleicht sogar eine Kreditrate für das gemeinsame Auto werden aufgeschlagen. Teils wird sogar die Lebenshaltungspauschale für alle Haushaltsmitglieder eingerechnet, obwohl der Partner selbst verdient und für seine Kosten aufkommt. So kommt es leider häufig zu einer Ablehnung, da es bei einer solchen Berechnung schwierig ist, einen Überschuss zu erhalten. Nehmen die beiden Verdiener das Darlehen jedoch gemeinsam auf werden alle Einnahmen den gemeinsamen Ausgaben gegenübergestellt. So entsteht rechnerisch ein größerer Überschuss und somit eine bessere Bonität. Ein Einzelkredit ist hauptsächlich dann ausgeschlossen, wenn die Haushaltsrechnung nicht aufgeht oder Sie in der Insolvenz sind. Bevor Sie direkt bei einer Bank vorstellig werden, lassen Sie uns gemeinsam Ihre Situation einschätzen. Wir helfen Ihnen gern dabei, eine Lösung zu finden.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer Konditionsanfrage und einer Kreditanfrage?

Damit Kunden die Möglichkeit haben Kreditangebote zu vergleichen, muss sichergestellt werden, dass mehrere Nachfragen nicht zu einer Verschlechterung des Schufa-Score führen. Banken sind daher verpflichtet, Ihre Anfrage bei der Schufa nur als „Anfrage Kreditkonditionen“ zu stellen. Diese Info steht zwar kurz in der Schufa, hat aber keinerlei Auswirkungen und wird schnell wieder gelöscht. Wenn Sie jedoch einen konkreten Antrag stellen, darf die Bank dies ebenso an die Schufa melden. Treten Sie dann vom Vertrag zurück oder entsteht dieser gar nicht erst, würden weitere Banken die dort anfragen daraus den Schluss ziehen, Sie seien abgelehnt worden. Somit sinkt in diesem Fall Ihre Bonität und eine wirkliche Absage wird wahrscheinlicher.

Was sollte ich bei einem Kredit nicht tun?

Unter keinen Umständen sollten Sie für eine Kreditvermittlung oder den direkten Abschluss eines Darlehens in Vorkasse gehen. Ein seriöser Anbieter wird von Ihnen kein Geld verlangen. Wird allerdings ein Hausbesuch nötig, können Kosten für die Anfahrt anfallen. Jedoch müssen Sie auch darauf ausführlich hingewiesen werden. Die wichtigste Regel ist: Auch wenn Sie sich mit Finanzen nicht auskennen, schämen Sie sich nicht dafür. Denn dies ist die Voraussetzung dafür, dass Sie sich trauen, auch die richtigen Fragen zu stellen. Jede noch so unwichtig erscheinende Frage sollte zu Ihrer Zufriedenheit geklärt werden. Erst wenn Sie keine Zweifel mehr haben sollten Sie den Vertrag unterschreiben.

Wie viele Kredite darf ich gleichzeitig haben?

Die Anzahl der Kredite ist eher unwichtig, da die meisten Kreditgeber nur auf die Haushaltsrechnung achten. Passen alle Ihre Kreditraten hier hinein, wird in der Regel auch der Kredit gewährt. Es ist also grundsätzlich kein Problem, wenn Sie woanders noch Kredite haben. Allerdings ist es aus mehreren Gründen nicht ratsam, viele Kredite zu haben. Zum einen wird es schnell unübersichtlich auf dem Kontoauszug. Wird einmal eine Rate nicht abgebucht, bemerkt man dies unter Umständen gar nicht und die Folge ist eine Mahnung und ggfs. sogar eine Kreditkündigung die die eigene Bonität stark einschränkt. Ein neuer Kredit wird so heftig erschwert. Ein weiterer Grund ist, dass viele Krediteintragungen in der Schufa einfach einen schlechten Eindruck auf neue Kreditgeber machen könnten. Gibt es nur einen großen Kredit, deutet dies auf eine größere Anschaffung hin. Viele kleinere Kredite deuten darauf hin, dass selbst Kleinkram nicht ohne Kredit angeschafft werden könnte. Dies könnte eine Ablehnung zur Folge haben. Auch wenn es also keine offizielle Grenze für die Kreditanzahl gibt, gilt hier „weniger ist mehr“.

Der häufigste Grund für viele kleine Kredite sind die sogenannten „o Prozent“ Finanzierungen. Diese werden von Händlern gern angeboten, um damit mehr Kunden zum Kauf zu bewegen. Die Ware wird sofort mitgenommen und der Kaufpreis darf teilweise bis zu 24 Monate lang in Raten abgezahlt werden. Und das ohne Zinskosten. Auch wenn das ganz hervorragend klingt, warnen Verbraucherschützer immer mehr vor diesen Angeboten. Zum Beispiel verknüpft das gleichzeitige Angebot von Waren und Kredit die Geschäfte miteinander. So kann es sogar geschehen, dass das Widerrufsrecht des Einen vom Anderen abhängt. Komplizierte Vertragskonstellationen sind die Folge. Warum sind null Prozent Kredite also dennoch so beliebt?

Der Grund dafür ist einfach: Menschen freuen sich, wenn sie etwas geschenkt bekommen. Und wem bekannt ist, dass ein Kredit normalerweise Geld kostet, der meint bei einem solchen Angebot ein besonderes Schnäppchen zu machen. Außerdem werden meistens Konsumgüter finanziert, und damit die Dinge, für die häufig kein Geld da ist. So können sie trotzdem in den Haushalt einziehen, zum Beispiel gibt es die neue Spielekonsole dann eben doch sofort und nicht erst an Weihnachten.

Bekomme ich einen Kredit trotz überzogenem Dispo?

Zunächst einmal ist zu klären, ob Ihr Dispo lediglich ausgenutzt ist, also sich der Saldo noch innerhalb des eingerichteten Limits bewegt, oder tatsächlich bereits überzogen wurde. Ist noch alles im grünen Bereich, ist der Kontostand kein Problem. Schließlich beantragen Sie das Darlehen sicherlich auch um den Dispo umzuschulden. Haben Sie jedoch tatsächlich das Konto noch weiter darüber hinaus überzogen, könnte die Bank den Verstoß gegen den Kontovertrag bereits der Schufa gemeldet haben. Probleme dürfte es nur in diesem Fall geben. Denn der genaue Betrag des Dispos wird in der Regel der Schufa nicht gemeldet.

Grundsätzlich ist es eine sehr gute Idee, einen Ratenkredit zu beantragen, wenn der Dispo ständig ausgenutzt wird. Denn die Überziehungsmöglichkeit auf dem Girokonto ist eigentlich nur für sehr kurze Laufzeiten gedacht. Man spricht hier von bis zu sechs Monaten. Normalerweise sollte er aber nur für einige Tage genutzt werden, z.B. bis das nächste Gehalt eingeht. Da der Kredit jederzeit ganz oder teilweise ausgenutzt und zu ebensolchen Konditionen wieder getilgt werden kann, kann die Bank hier mit keinerlei Beträgen planen. Deshalb sind auch die Zinssätze für den Dispo erheblich. Genutzt werden sollte er daher nur, wenn Sie sicher sind, die Rückzahlung in kurzer Zeit zu erreichen. Ebenfalls nützlich ist der Dispo, wenn Sie in Kürze eine größere Zahlung erwarten, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Die Rückzahlung ist dann zumindest absehbar.

In allen anderen Fällen sollten Sie tatsächlich lieber einen Ratenkredit abschließen. Außerdem sollten Sie Ihren bestehenden Dispokredit reduzieren oder ganz löschen lassen, wenn Sie den Betrag umgeschuldet haben. So geraten Sie nicht wieder in diese „Dispofalle“.

Wann ist ein Kreditvertrag unwirksam?

Diese Frage stellen sich vor allem Personen, die vor längerer Zeit einen teuren Kreditvertrag abgeschlossen haben. Denn tatsächlich gibt es Fälle, in denen ein Vertrag nicht gekündigt werden muss, sondern auch nach langer Zeit noch widerrufen werden kann. In diesem Fall kann der hohe Zinssatz teilweise nachträglich geändert werden. Hier sind unter Umständen, vor allem bei Immobiliendarlehen, viele Tausend Euro Ersparnis möglich. Vor allem aber, weil die unter Umständen sonst anfallende Vorfälligkeitsgebühr eingespart wird.

Jedoch gibt es nur wenige Verträge auf die dies zutrifft. In den meisten Fällen liegt diese Möglichkeit an fehlerhaften Widerrufsbedingungen im Kreditvertrag. Ob und wann eine Verjährungsfrist zu laufen beginnt ist jedoch ebenfalls zu beachten. Es gibt jedoch im Internet einige Gruppen, die gern kostenfrei Ihre Verträge prüfen und für Sie Ihre Chancen für einen Rechtsstreit einschätzen.

Eine ganze Weile war es auch möglich, Kreditbearbeitungsgebühren zurückzufordern. Denn der BGH hatte entschieden, dass solche Gebühren nicht erhoben werden dürfen. Jedoch wurde für derlei Rückforderungen eine Frist eingeräumt, die im Jahr 2016 ablief. Außerdem wurden die Gebühren seit langer Zeit gar nicht mehr erhoben. Eine Rückforderung ist für gesonderte Kreditgebühren daher aufgrund der Verjährung leider nicht mehr möglich. Haben Sie jedoch begründete Zweifel daran, können Sie auch diese Verträge selbstverständlich prüfen. Infos zu den Fristen finden Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale: www.verbraucherzentrale.de

Wie oft kann man einen Kredit stilllegen?

Das Stilllegen eines Kredites, in Fachkreisen „Stundung“ genannt, ist nur selten überhaupt möglich. Sehr wenige Banken bieten diesen Service an, normalerweise wird dafür auch ein erhöhter Zinssatz verlangt. Es macht daher wenig Sinn, bereits im Vorfeld das Darlehen nach diesem Kriterium auszusuchen. Viel sinnvoller ist es, bereits im Voraus das Darlehen so gut zu planen, dass keine Probleme bei der Ratenzahlung auftreten. Somit wird die mögliche Stundung vollkommen überflüssig.

Wenn es jedoch zu einem Engpass kommt und einmal eine oder mehrere Raten nicht gezahlt werden können, wenden Sie sich direkt an einen Kreditvermittler oder an die Bank. Bei plötzlicher Arbeitslosigkeit, Trennung oder Scheidung, kurz bei allem, was einfach nicht vorhersehbar war, kann einem schnell das Wasser bis zum Hals stehen. Doch vielleicht schwebt einem Spezialisten eine ideale Lösung vor, an die Sie selbst in dieser schwierigen Situation nicht denken. Da grundsätzlich ein Kreditvertrag besteht, der beidseitig zu erfüllen ist, ist eine Stilllegung nur mit Zustimmung der Bank möglich. Ob, wie lange und wie häufig also die Stundung möglich ist, hängt also einzig und allein von der Kulanz des Geldgebers ab. Und der wird sicherlich am kulantesten sein, wenn man gut mit ihm zusammenarbeitet, die Raten pünktlich zahlt und ihn bei Problemen sofort informiert und nicht erst Wochen später.

Wie schnell sollte ich den Kredit abbezahlen?

Da die Zinsen für die Zeit bis zur kompletten Rückzahlung anfallen, sollten Sie das Darlehen schnellstmöglich zurückzahlen. Die schnellere Tilgung sorgt in der Regel für eine proportional höhere Zinsersparnis.

Dies liegt an der Zusammensetzung der Rückzahlungsraten. Jede Rate setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Nehmen wir an, Sie haben ein Darlehen über 12.000,- Euro bei einem Zinssatz von 10% und eine Rate von 250,- Euro. Im ersten Monat schulden Sie der Bank 12.000,- Euro. 10% Zinsen darauf sind 1200,- Euro. Die müssen Sie natürlich nicht sofort bezahlen, denn Sie schulden das Geld ja erst einen Monat und nicht ein Jahr. Also zahlen Sie 1/12 der Zinsen, das sind 100,- Euro. Der Rest, also 150,- Euro Ihrer Rate werden von dem Gesamtbetrag abgezogen. Sie schulden nun der Bank nur noch 11850,- Euro. Im nächsten Monat zahlen Sie also bereits weniger Zinsen, nämlich 1/12 von 1185,- Euro. Da die Rate gleich bleibt, zahlen Sie im nächsten Monat bereits mehr als 150,- Euro des Kreditbetrags zurück.

Halbiert man also die Laufzeit von 4 Jahren auf nur 2 Jahre, ist die dafür zu zahlende Rate wesentlich weniger als doppelt so hoch. Dazu kommt, dass Kreditgeber für kürzere Laufzeiten auch meist günstigere Zinssätze anbieten, die Ersparnis wäre also enorm. Dennoch müssen Sie unbedingt bedenken, dass es nicht sinnvoll ist, sich zu überschätzen. Weitere Darlehen, Umschuldungen mit Vorfälligkeitsgebühr, Mahnungen, Inkassokosten – all diese Dinge können weitere Kosten verursachen, wenn die Raten nicht pünktlich gezahlt werden können oder neue Ausgaben anfallen, mit denen Sie nicht gerechnet haben. Sie sollten unbedingt einmal mit einem Rechner aus dem Internet die genauen Gesamtkosten (in Euro, nicht in Prozent!) vergleichen.

Welche Konsequenzen hat es, wenn ich einen Kredit aufnehme?

Abgesehen von der Verpflichtung, Ihre Raten pünktlich zu zahlen, müssen Sie auch mit einer Eintragung bei externen Auskunfteien wie der Schufa rechnen. Dies ist allerdings nichts negatives, auch wenn der Begriff „Schufa-Eintrag“ bei vielen negativ behaftet ist. Die Eintragung soll lediglich dafür sorgen, dass jemand anderes, der die Schufa prüft, informiert ist, dass ein Kredit besteht und in welcher Höhe dies der Fall ist. Somit kann ein Kunde vor einer Überschuldung bewahrt werden. Denn es wird verhindert, dass bei einer Haushaltsrechnung eine zu zahlende Kreditrate „vergessen“ wird. Solange Sie das Darlehen regelmäßig zahlen und keine weiteren Darlehen anstehen, haben Sie keine weiteren Konsequenzen zu befürchten.

Wie sind die Rechte und Pflichten bei einem zweiten Kreditnehmer aufgeteilt?

Nicht immer ist der Grund für einen zweiten Kreditnehmer eine geringe Bonität. Sehr häufig werden Kredite für eine gemeinsame Anschaffung oder größere gemeinsame Ausgaben auch selbstverständlich gemeinsam abgeschlossen. Doch leider ist fehlende Kreditwürdigkeit in sehr vielen Fällen doch der Grund für mehrere Antragsteller. Bei einem geringen Einkommen oder nicht ausreichendem Haushaltsüberschuss ist ein Einzelkreditvertrag oft nicht möglich. Gleiches kann bei einem befristeten Vertrag, während einer Berufsausbildung oder eines Studiums der Fall sein.

Um zu verstehen, wie die rechtliche Lage für den jeweiligen Kreditnehmer aussieht, müssen wir uns das Wesen des Darlehensvertrags anschauen. In den Kreditbedingungen wird vereinbart, dass jeder Darlehensnehmer selbstschuldnerisch haftet. Das bedeutet, egal wie viele Darlehensnehmer beteiligt sind, und vollkommen egal, wie Sie untereinander die Rückzahlung vereinbart haben, die Bank hat immer das Recht, die volle Rate von JEDEM einzelnen Kreditnehmer einzufordern. Wird also für das Darlehen ebenfalls die Unterschrift des Ehepartners verlangt, ist auch der Güterstand der Ehe vollkommen egal. Mitgehangen, mitgefangen, so einfach ist das. Was viele nicht wissen: Sogar wenn der Ehegatte kein Einkommen hat, wird häufig die Unterschrift gewünscht. Denn zwei Kreditnehmer bieten einfach eine größere Chance an das Geld zu kommen als einer. Irgendwann ändern sich vielleicht die Voraussetzungen zum Positiven, hier hätte die Bank somit vorgesorgt.

Haben Sie untereinander vereinbart, dass jeder nur die Hälfte der Rate bezahlt, so ist das kein Problem, solange die Bank die Raten erhält. Wird jedoch z. B. einer der Kreditnehmer arbeitslos oder zahlt aus anderen Gründen nicht mehr, so kann die Bank die komplette Rate auch vom Mitantragsteller einfordern.

Ebenfalls wird die volle Kreditsumme für beide Darlehensnehmer bei der Schufa gemeldet. Denn rein theoretisch kann die Gesamtsumme jederzeit fällig werden, und zwar tatsächlich für beide. Doch jeder Kreditnehmer hat im Innenverhältnis dennoch die Vereinbarungen einzuhalten. Ist also eine Teilung der Rate vorgesehen und muss einer von beiden das Darlehen aufgrund der Bankforderung allein abbezahlen, kann er vom anderen die Rückzahlung verlangen. Die Frage ist, wie realistisch dies ist. Denn wenn für die Bank kein Geld da ist, wird es auch privat meist schwierig. Hier muss der Weg der gerichtlichen Mahnung oder Klage beschritten werden um die Forderung zu titulieren und ggfs. pfänden zu können.

Besteht ein Unterschied zwischen Bürgschaft und Mitantragstellung?

Die Antwort auf diese wirklich sehr häufige Frage lautet klar: Ja! Eine Bürgschaft ist die Zusage einer Person, im Falle der Nichtzahlung durch den Kreditnehmer einzuspringen und die Zahlung stattdessen zu übernehmen. Wenige Banken akzeptieren jedoch die Bürgschaft heutzutage noch, und wenn, dann nur in selbstschuldnerischer Form. Das bedeutet, dass der Bürge zahlen muss, sobald er dazu aufgefordert wird. Er kann hier nicht die Einrede der Vorausklage geltend machen. Zahlt also der Darlehensnehmer nicht, obwohl er das könnte, muss die Bank nicht den Klageweg beschreiten, sondern darf sofort die Zahlung vom Bürgen verlangen.

Bei der normalen Bürgschaft müsste zunächst festgestellt werden, dass das Geld nicht vom Kreditnehmer eingebracht werden kann, die sogenannte Vorausklage. Erst danach darf die Bank den Bürgen belasten.

Egal, welche Bürgschaft eingegangen wird, das Darlehen wird auch hier mit dem vollen Betrag in der Schufa eingetragen. Möchte der Bürge irgendwann selbst ein Darlehen beantragen, vermindert die „Eventualverbindlichkeit“ die Bonität entsprechend. Denn die VIELLEICHT zu zahlende Rate wird häufig in der Haushaltsrechnung voll berücksichtigt, egal ob sie anfällt oder nicht.

Wie kann ich eine Umschuldung beantragen?

Eine Umschuldung kann sowohl für ein einzelnes Darlehen, als auch für mehrere Kredite gleichzeitig erfolgen. Der Zweck ist entweder ein neues Darlehen zu einem geringeren Zinssatz abzuschließen, oder durch die Zusammenfassung mehrerer Forderungen zu einer Einzigen eine Ratenentlastung und bessere Übersichtlichkeit zu erlangen. Die Umschuldung funktioniert genauso wie die Aufstockung, da es sich streng genommen um den gleichen Vorgang handelt. Es wird ein neues Darlehen beantragt in der Höhe die nötig ist, um die gewünschten Verbindlichkeiten abzulösen. Wenn Sie mehr Geld benötigen, können Sie den Betrag auch anpassen, so haben Sie zusätzlich etwas Geld zur freien Verfügung. Wenn Sie beim Antrag gleich angeben, dass der alte Kredit durch den neuen Kredit zurückgezahlt werden soll, wird auch die Rate nur noch für das tatsächlich nach der Umschuldung zu tragende Darlehen berechnet.

Welchen Zins Sie also für eine Umschuldung oder eine Aufstockung zahlen müssen, hängt einzig von Ihrer Bonität und dem Angebot der Bank ab. Lösen Sie alle Verbindlichkeiten ab, wird die Zinsberechnung genauso vorgenommen, als würden Sie Ihr erstes Darlehen beantragen. Somit gelten auch alle anderen Vorgaben für den Antrag, die für jeden anderen Kredit ebenfalls gelten.

Einen Knackpunkt gibt es jedoch, wenn Sie die Umschuldung/Aufstockung bei Ihrer Hausbank machen und das bisherige Darlehen auch dort läuft. Denn häufig gibt es interne Regeln die z. B. Kreditvergaben an Bestandskunden erst wieder nach einer bestimmten Frist erlauben. Außerdem steigt meist der Zinssatz, da die eigentlich vereinbarte Laufzeit nicht eingehalten wurde. Sie können also selbstverständlich eine Anfrage stellen, sollten jedoch wenigstens einmal bei einem Kreditvermittler ein Vergleichsangebot einholen. Sie können so viel Geld sparen.

Egal, welche Bank das neue Darlehen gewährt, in der Regel wird die Ablöse bei der alten Bank für Sie geregelt. Sie geben lediglich die IBAN des Kreditkontos an, und wie viel Kreditbetrag noch offen ist. Diese Infos, sowie ob eine evtl. Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird, erfahren Sie beim bisherigen Kreditgeber. In der Regel bekommen Sie eine schriftliche Mitteilung, wie hoch die genaue Ablösesumme ist. Dieses Schreiben können Sie dem neuen Darlehensgeber aushändigen, dann wird das Geld direkt überwiesen.

Wie schnell kann ich über das Geld verfügen?

Diese Frage kann so einfach nicht beantwortet werden. Bei guter Bonität, Einreichung der angeforderten Unterlagen und digitaler Legitimation kann das Geld bereits innerhalb von 48 Stunden auf dem Girokonto sein. Handelt es sich um einen Minikredit ist sogar eine Auszahlung innerhalb von 24 Std. möglich. Ist jedoch die Bonität nicht optimal, weil z. B. der Schufa-Score zu niedrig ist, die Haushaltsrechnung nicht stimmt oder Ähnliches, schränkt dies den Kreis der Darlehensgeber enorm ein. So kann es vorkommen, dass ein Anbieter ausgewählt werden muss, der nicht so schnelle Abläufe anbieten kann, oder es müssen gesonderte Nachweise erbracht werden. Die Auszahlung kann sich in einem schwierigen Fall bis zu zwei Wochen hinziehen. Im Durchschnitt dauert es vom Antragseingang bis Sie über das Geld verfügen können ca. eine Woche.

Was bedeutet die Zweckbindung bei einem Kredit?

Wenn Sie einen gewöhnlichen Ratenkredit beantragen, unabhängig von der genauen Bezeichnung beim Kreditgeber, dann können Sie über das erhaltene Geld frei verfügen. Sie können es sparen, davon einkaufen gehen, sich einen Urlaub gönnen - was immer Ihnen beliebt. Die Zinssätze bewegen sich dann im sogenannten „Konsumbereich“. Es gibt Statistiken, die eine höhere Kreditausfallrate bei Konsumkrediten aufzeigen als bei anderen Krediten. Scheinbar übernehmen sich die Darlehensnehmer hier also besonders häufig. Entsprechend höher sind also auch die angebotenen Zinssätze.

Daneben gibt es aber auch zweckgebundene Darlehen. Diese werden nur für einen ganz bestimmten Zweck gewährt und müssen zwingend dafür verwendet werden. In der Regel muss auch ein Nachweis über die Verwendung erbracht werden. Mögliche zweckgebundene Kredite können Modernisierungsdarlehen sein, Autokredite, Studienkredite oder Ähnliches. Das Geld wird dann nur gegen Kaufbelege, Studienbescheinigungen o. ä. ausgezahlt.

Falls Sie den Antrag direkt beim Kreditinstitut stellen, achten Sie unbedingt darauf, ob der zweckgebundene Kredit auch wirklich günstiger ist, als ein Darlehen zur freien Verwendung. Es gibt Banken, die spezielle Kredite, z. B. für eine Pilotenausbildung oder einen Spezialführerschein gesondert bewerben, aber dennoch höhere Zinssätze dafür gewähren als für einen einfachen Privatkredit. Ein Hoch auf die Werbung!

Wie hoch ist der Mindestkreditbetrag?

Banken handhaben den Mindestkreditbetrag sehr unterschiedlich. Selbst innerhalb eines Instituts kann die Mindestsumme beim Autokredit ganz anders sein als beim freien Ratenkredit. Kleinstkredite fangen sogar schon ab 50,- Euro an. Diese Minisummen werden in der Regel je nach Anbieter bis 600,- Euro gewährt und müssen meist innerhalb von 60 Tagen zurückgezahlt werden. So manchen kann aber auch eine so kleine Summe bis in den nächsten Monat retten, wenn wieder Geld eingeht. Wir raten dazu, den Kreditbetrag ausreichend zu bemessen und lieber eine kleine Rücklage anzulegen, sofern die Kreditrate gut tragbar bleibt. Denn so muss bei erneutem Geldbedarf nicht gleich zu einem neuen Darlehen gegriffen werden.

Wie viel Kredit kann ich mir leisten?

Die optimale Kredithöhe gibt es nicht. Auch sind zu viele Faktoren in die Prüfung einzubeziehen, um pauschal sagen zu können, wie viel Geld eine Bank in Ihrem speziellen Fall zur Verfügung stellt. Wenn Sie bereits einen Ratenwunsch haben, könnten Sie diese Monatsrate mit Ihrer gewünschten Laufzeit multiplizieren und wissen so zumindest, wie viel Sie insgesamt abzahlen könnten. In diesem Betrag sind jedoch auch die zu zahlenden Zinsen enthalten, die Höhe hängt vom gewährten Zinssatz ab.

Auch die Höhe Ihres Einkommens gibt keine Auskunft darüber, wie viel Darlehen Sie sich leisten können. Nehmen wir an, Sie haben 3.000,- Euro netto, müssen aber 2.000,- Euro für die Miete ausgeben und von den restlichen 1.000,- Euro 5 Kinder ernähren, dann sehen die Chancen auf ein normales Darlehen bei der Hausbank eher schlecht aus. Bekommen Sie jedoch nur 700,- Euro, wohnen die nächsten Jahre noch bei Ihren Eltern und haben das ganze Geld für sich, dann steht die Haushaltsrechnung wieder ganz gut da.

Die Vorteile bei einem Kreditvermittler stehen hier groß im Vordergrund. Denn wenn Sie zu viel beantragen, bekommen Sie nicht einfach eine Ablehnung. Sie können dann direkt besprechen, was Sie wofür brauchen und gemeinsam das beste Vorgehen besprechen. Wenn eine bestimmte Höhe nicht möglich ist, kann Ihnen der Spezialist sicher auch eine alternative Summe nennen, die möglich wäre.

Was kann ich tun, wenn mein Kreditantrag abgelehnt wird?

Solche Anfragen begegnen einem Kreditvermittler im Alltag häufig. Und zwar fast ausschließlich von Kunden, die bei Banken direkt angefragt haben. In den meisten Fällen liegt es an einer mangelnden Schufa-Auskunft oder einem sogenannten „Haushalts-Defizit“. Wenn also die Ausgaben zu hoch für die Einnahmen sind. Das kann sogar der Fall sein, wenn Sie in Wirklichkeit monatlich Geld übrig haben und sparen. Denn Banken rechnen häufig nicht mit Ihren echten Aufwendungen sondern mit Pauschalen. Und die sind nicht besonders bescheiden gerechnet. So kommen für die Lebenshaltungskosten für 4 Personen schnell 1400,- - 1600,- Euro zustande. Das kann für eine Familie gerade ausreichen, andere Familien kommen sehr gut mit der Hälfte klar und wären froh, so viel überhaupt zur Verfügung zu haben.

Doch wenn Sie abgelehnt wurden bedeutet das nicht gleich das Ende. Zunächst gilt es, dem Ablehnungsgrund auf die Spur zu kommen. Wenn Sie Glück haben, können Sie direkt bei der ablehnenden Bank nachfragen.

Der zweite Punkt sollte Ihre eigene Schufa-Auskunft sein. Einmal pro Jahr bekommen Sie eine kostenlose Schufa-Auskunft. Sie können sie direkt bei der Schufa beantragen, passen Sie dabei aber gut auf, dass Sie nicht die kostenpflichtige Variante auswählen. Eine andere Möglichkeit ist es, einen externen Dienst zu beauftragen. Falls Sie feststellen, dass die Schufa-Auskunft nicht der Wahrheit entspricht, sollten Sie unbedingt Kontakt aufnehmen und die Daten korrigieren lassen. Stimmen alle Angaben Ihrer Selbstauskunft überein, ist sie aber dennoch nicht in Ordnung, haben Sie bei einem Kreditvermittler die besten Chancen auf eine Kreditzusage.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Kreditvermittler und einer Bank?

Ein Kreditvermittler ist nicht mit einer Bank vergleichbar. Stellen Sie sich vor, Sie sind arbeitslos und suchen einen neuen Job. Sie könnten sich jetzt einfach ins Blaue hinein bei verschiedenen Firmen bewerben. Doch Sie würden sicher viele Ablehnungen bekommen, weil Sie für einige Firmen nicht genügend Erfahrung oder nicht die richtige Quallifikation mitbringen, andere Firmen haben vielleicht gerade gar keine freien Stellen. Eine Vermittlungsfunktion wird in der Branche immer mehr von Headhuntern oder Personalberatern eingenommen. Die Bewerbung geht an den Vermittler und dieser bringt Suchenden und Gesuchten zueinander.

Ähnlich arbeitet auch der Kreditvermittler. Je offener Sie mit ihm sind, desto besser kann er nach einem geeigneten Kreditgeber für Sie suchen. Sie nennen ihm ihre Wünsche und sprechen auch mit ihm über evtl. Probleme. So kann er Ihnen auch in schwierigen Situationen helfen. Ihre Unterlagen reichen Sie direkt bei ihm ein. Da die Daten von ihm bereits geprüft werden, kann er gut einschätzen, bei welchen Banken Sie mit Ihren Daten eine Ablehnung riskieren und wird Sie dort gar nicht vorstellen. Eine Bank, die das Risiko selbst tragen muss, wird im Zweifel lieber ablehnen. Ein Vermittler, der ausschließlich dann Geld verdient, wenn Sie ihr Darlehen auch wirklich bekommen, wird sein Möglichstes tun um den Wunsch erfüllen zu können. Hier liegt wohl der größte Vorteil eines Vermittlers. Auch unsere Spezialisten versuchen alles, Ihnen auch in schwierigen Situationen weiterzuhelfen.

Hat der Vermittler einen geeigneten Kreditgeber gefunden, wird ein Antrag erstellt, den Sie unterschreiben und zurücksenden. Einige Anträge sind sogar online versendbar. Ist die Entscheidung positiv, bekommen Sie eine Nachricht und das Geld wird auf Ihr Konto überwiesen. Die Arbeit des Vermittlers verzögert die Antragstellung nur wenig, da er sofort tätig wird. Wenn man bedenkt, dass sonst entweder viele Anträge bei Banken notwendig wären, oder zunächst Konditionen verglichen werden müssten, ist die Zeitersparnis sogar enorm.

Woran erkenne ich einen seriösen Kreditvermittler?

Wie in jeder Branche, gibt es auch in der Kreditvermittlung schwarze Schafe. Diese zu erkennen ist leider ganz und gar nicht einfach, denn wer gibt schon zu, dass er Kunden das Geld aus der Tasche ziehen will? Also auch wenn auf einer Internetseite die Seriosität besonders hervorgehoben wird, bedeutet dies erst einmal gar nichts.

Sie sollten NIEMALS einen Geldbetrag für die Kreditvermittlung bezahlen. Vermittler werden vom Kreditgeber bezahlt. Da die Kreditberatung auf Seiten der Bank entfällt, wird für den neuen Kredit eine Provision gezahlt. Vorkosten vom Kunden zu verlangen sollte daher nicht notwendig sein. Denn wer garantiert Ihnen denn, danach auch wirklich eine Leistung für Ihr Geld zu bekommen?

Einige unseriöse Anbieter bieten nach einer Kreditanfrage auch eine „Entschuldung“ an. Lassen Sie sich auf ein solches Angebot nicht ein! Diese Art der Angebote ist fast immer unseriös. Wenn Sie überschuldet sind, sollten Sie den Kontakt zu einem echten Schuldnerberater suchen. Diese finden Sie häufig kostenlos bei öffentlichen Stellen wie Caritas, Diakonie oder bei der Arbeiterwohlfahrt. Außerdem können Sie hier Infos zu einer echten Entschuldung bekommen. Diese können Sie durch die so genannte Privatinsolvenz tatsächlich erreichen.

Wie verbindlich ist ein Kreditantrag?

Zunächst gilt es, zwischen einem Kreditantrag und einem Kreditvertrag zu unterscheiden. In der Regel ist der Kunde zunächst nur ein Interessent. So wird die erste Anfrage bei der Schufa auch als Konditionsanfrage gemeldet. Bekommt dann der Kunde aufgrund seiner Angaben ein Angebot, wird dies meist gleich als Antrag übergeben. Diesen muss der Kunde nur unterschreiben und der Darlehensgeber nimmt den Antrag an oder lehnt ihn ab. Der Kunde bekommt dann per Post nur noch die schriftliche Bestätigung, zu welchen Konditionen der Vertrag geschlossen wurde. Einen gesonderten Vertrag gibt es also bei Privatkrediten kaum noch.

Somit besteht die Verbindlichkeit bereits wenn der schriftliche Antrag angenommen wurde. Allerdings besteht bei Verbraucherkrediten immer noch eine Widerrufsfrist von 14 Tagen. Einige Banken haben diese sogar auf 30 Tage ausgedehnt. Sie könnten also den Kreditvertrag innerhalb dieser Zeit immer noch widerrufen.

Für die Bank ist das Angebot selbst noch nicht verbindlich. Kommen bei der Prüfung der Unterlagen Zweifel auf deren Echtheit, oder wurden zuvor falsche oder unvollständige Daten angegeben, kann Ihr Antrag immer noch abgelehnt werden.

Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert ein Kreditvertrag?

Ein Darlehensvertrag ist ein normaler Vertrag, wie er im BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch) geregelt wird. Allerdings ist für Kreditvergaben an Verbraucher und Existenzgründungskredite die Schriftform einzuhalten. Die Konditionen sind weitgehend vom Kreditgeber zu bestimmen, allerdings gibt es auch hier Vorgaben im BGB um Verbraucher vor Übervorteilung zu schützen. Diese Regelungen umfassen z. B. Kündigungsfristen oder auch die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung. Infos dazu finden Sie im Internet unter www.gesetze-im-internet.de.

Wie legt der Kreditgeber die Konditionen fest?

Einen Darlehensgeber können Sie sich vorstellen, wie jemanden, der Geld zu einem bestimmten Zinssatz angelegt hat. Gibt er nun stattdessen Ihnen das Geld, so muss er von Ihnen mindestens genauso viele Zinsen erhalten, wie er anderweitig bekommen würde. Oder aber, Sie stellen ihn sich vor, wie jemanden, der selbst einen Kredit aufnimmt, um das Geld an Sie weiterzuleiten. In dem Fall muss die Zinseinnahme mindestens so hoch sein, dass seine eigenen Geldbeschaffungskosten wieder ausgeglichen werden. Die Zinssätze, die man dafür annehmen kann, sind also mindestens die Zinssätze, die die Europäische Zentralbank (EZB) berechnet um das Geld an die Bank zu verleihen.

Dazu kommt jedoch ein Risikoaufschlag. Es gibt Statistiken darüber, wie viele Kredite in welchen Kundengruppen im Durchschnitt nicht zurückgezahlt werden. Nehmen wir an, dass 10% aller Darlehen in einer bestimmten Gruppe nicht erstattet werden, so müsste der Kreditgeber das Geld anderweitig zurückbekommen. Diesen Ausfall muss er also bei Kunden aus dieser Kundengruppe ausgleichen und auf den Zinssatz aufschlagen. Auch die Schufa-Daten und eigene Daten, die die Bank sammelt, tragen dazu bei, den Kunden so gut wie möglich einer Risikogruppe zuzuordnen.

Ein weiterer Punkt, der bei der Zinsgestaltung eine Rolle spielt ist die Zinsmarge. Diese muss die laufenden Kosten der Bank beinhalten und selbstverständlich auch einen Gewinn. Schließlich möchte auch die Bank verdienen und nicht aus Mitgefühl Kredite vergeben.

Was kann ich tun, wenn mein Kredit von der Bank gekündigt wurde?

Der Grund für eine Kündigung durch die Bank ist immer ein Vertragsbruch. Dies gilt zumindest für Verbraucherdarlehen. Bei Unternehmenskrediten gelten andere gesetzliche Bestimmungen.

In den meisten Fällen sind die Schuldner in Zahlungsverzug und können die Raten nicht oder nicht mehr vollständig tragen. Nachdem Mahnungen nicht zur Zahlung führen, darf die Bank nach vorheriger Androhung den Kredit „fällig stellen“. Somit muss der komplette Kreditbetrag auf einen Schlag zurückgezahlt werden.

Das Problem ist, dass auch ein neuer Kreditgeber dann kein Darlehen gewährt, da zum einen die Rückzahlungsprobleme in der Schufa gemeldet werden und zum anderen die bisherige Rate schon nicht möglich war. Somit ist die Rückzahlung eines neuen Kredits mit gleicher Laufzeit ebenfalls nicht machbar.

Sie können einer Kündigung vorbeugen indem Sie sich bei Zahlungsproblemen sofort an die Bank wenden. Auch hier kann Ihnen ein Vermittler helfen, denn statt einer Ratenreduzierung bei der alten Bank kann auch ein neues und vielleicht günstigeres Darlehen Ihnen aus der Situation helfen. Das funktioniert jedoch tatsächlich nur, solange der Kredit noch besteht.

Ist es erst einmal so weit gekommen, dass die Bank die sofortige Rückzahlung fordert, wird die Sache schwieriger. Am häufigsten wird die Rückzahlungsvereinbarung geschlossen. Der Schuldner erklärt sich bereit, die Schulden komplett in Raten zurückzuzahlen. Diese werden jedoch an die tatsächlichen finanziellen Verhältnisse des Schuldners angepasst. So verlängert sich zwar die Rückzahlung um einige Jahre, aber wenigstens muss nicht zwingend gepfändet werden. Dennoch kann es sein, dass die Bank eine Kontopfändung durchführt. Ihr Girokonto bei dieser Bank unterliegt sogar dem AGB Pfandrecht. Ein Titel ist dann nicht einmal notwendig. Und wenn der Gesamtbetrag fällig ist, müssen Sie nicht einmal mit den Raten im Verzug sein. Es handelt sich nicht um die Fortführung des Kredites.

Also wieder einmal unser Rat: Sprechen Sie frühzeitig mit einem Spezialisten und lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen!

Wie kann ich meinen Privatkredit absichern?

Niemand kann sich vor Schicksalsschlägen schützen. Aber gegen einige kann man sich absichern. Hier muss jedoch klar unterschieden werden zwischen allgemeiner Absicherung und reiner Kreditabsicherung.

Die meisten Kreditgeber bieten gleichzeitig mit dem Kredit auch eine Restschuldversicherung an. Diese wird meist in drei verschieden Stufen einzeln oder kombiniert angeboten. Jedoch haben die Banken eigene Regeln, in welchen Kombinationen der Abschluss möglich ist. Sie dürfen zwar nicht zum Abschluss gezwungen werden, jedoch steht es selbstverständlich einer Bank frei, ein Darlehen nur bei vorhandener Absicherung zu gewähren.

Die am häufigsten abgeschlossene Versicherung ist die Absicherung gegen den Todesfall. Sollte der Kreditnehmer versterben, müssen sich die Erben um die Rückzahlung des Kredits keine Sorgen machen. Die Restschuldversicherung übernimmt die Rückzahlung.

Die zweite Möglichkeit ist die Absicherung gegen Arbeitsunfähigkeit. Die Versicherung übernimmt die Raten, wenn die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers ausläuft. Allerdings ist diese Absicherung häufig sehr teuer und die Leistung z. B. auf ein Jahr begrenzt. Der Nutzen ist also eher zweifelhaft.

Die dritte Variante ist die Absicherung gegen Arbeitslosigkeit. Auch hier ist die Leistung meist auf ein Jahr beschränkt.

Bei allen Kreditabsicherungen ist zu beachten, dass die Versicherung meist nicht von der Bank selbst angeboten wird. Das bedeutet, dass die zu zahlende Versicherungsprämie für die GESAMTE LAUFZEIT auf Ihren Kreditbetrag aufgeschlagen wird. Das Geld wird dann bei Abschluss in einer Summe an die Versicherung gezahlt. Das bedeutet ganz klar, dass Sie auf diesen Betrag ebenfalls Zinsen bezahlen. Ob das für Ihren Fall sinnvoll ist oder nicht, müssen Sie sehr genau abwägen.

Eine Alternative ist eine externe Versicherung. Gegen den Todesfall können Sie sich zum Beispiel mit einer Risiko-Lebensversicherung sehr günstig absichern. Der Vorteil: Sie müssen sich nicht auf die Kreditsumme beschränken, sondern können zusätzlich für ihre Hinterbliebenen vorsorgen. So wird die Zeit ohne Sie, besonders am Anfang, sicher sehr erleichtert. Durch regelmäßige Beiträge muss der Betrag für die Versicherung nicht vorfinanziert werden.

Gegen schwere, langwierige Krankheiten kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Diese ist zwar relativ teuer, aber wenn man sich überlegt, wie viel man während seines Berufslebens insgesamt netto verdient, macht es schon Sinn, diesen Verdienst auch abzusichern. Tritt dann der Fall der Fälle ein, reichen die Zahlungen der Versicherung auch für die Kreditraten weiterhin aus, sofern die Absicherung ausreichend hoch gewählt wurde. Auch der Bund der Versicherten sieht die BU als eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Ausführliche Infos dazu finden Sie auf www.bundderversicherten.de.

Gegen die drohende Arbeitslosigkeit kann man sich ebenfalls extern absichern. Jedoch ist die Versicherung vergleichsweise teuer. Wie bei allen Versicherungen muss der Nutzen gegen die Kosten sorgfältig abgewägt werden. Wenn Sie sich gegen alle möglichen Fälle absichern möchten, brauchen Sie ein ordentliches Einkommen. Abstriche sind also wahrscheinlich notwendig, wo Sie diese jedoch machen bleibt Ihnen überlassen.

Was kann ich tun, wenn ich keinen Kredit bekomme?

Wenn Sie ausschließlich Absagen erhalten und auch ein Vermittler Ihnen nicht weiterhelfen kann, sind Sie vermutlich überschuldet. Viele fragen sich verzweifelt: „Wie komme ich jetzt zu einem Kredit?“ Doch bevor Sie sich durch weitere Schulden ins Unglück stürzen, sollten Sie auch hier die Hilfe eines Spezialisten in Anspruch nehmen. Mit Hilfe eines Schuldnerberaters können Sie wieder Ordnung in Ihre Finanzen bekommen.

Doch wenn alles geordnet ist und Sie, vielleicht aufgrund einer schwierigen finanziellen Vergangenheit, dennoch keinen Kredit von einer Bank erhalten, bestehen weitere Möglichkeiten. Es kommt hierbei jedoch stark darauf an, wofür Sie das Darlehen benötigen. Geht es um ein neues Haushaltsgerät, weil z. B. der Kühlschrank oder die Waschmaschine den Geist aufgegeben haben, kann bei Empfängern von ALG II sogar ein zinsloses Darlehen des Jobcenters gewährt werden. Dies können Sie dann in kleinen Raten zurückzahlen. Doch denken Sie dabei daran: Der Regelsatz ist extrem niedrig und wenn Sie bisher davon nichts sparen können, wird Ihnen auch die Rate ganz besonders wehtun. Besser ist es, Sie durchforsten Kleinanzeigen (auch online), besuchen Flohmärkte, sogar Facebook kann jede Menge Tauschbörsen anbieten. Fragen Sie doch einfach mal in einer Gruppe Ihrer Stadt, ob jemand das Gesuchte zu verschenken hat. Das kommt viel häufiger vor, als Sie denken.

Falls Sie einen Führerschein machen möchten, vielleicht auch um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, kann ebenfalls das Jobcenter eine große Hilfe sein und die Kosten unter Umständen sogar voll übernehmen. Sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Berater!

Kommt auch ein Kredit von Privat in Frage?

Meist ist der erste Gedanke, wenn man dringend Geld benötigt, wo man sich etwas leihen kann. Zunächst denkt man an Freunde, Verwandte und Bekannte. Doch bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf und die meisten verleihen grundsätzlich kein Geld. Zumindest nicht an Freunde. Findet sich doch jemand, sollten Sie unbedingt einen schriftlichen Vertrag schließen. Dieser ist voll gültig und sollte alle wichtigen Dinge wie Kredithöhe, Zinssatz und Rückzahlungsvereinbarung enthalten. Dies gibt beiden Vertragspartnern Sicherheit. Außerdem sollten Sie das Geld möglichst per Überweisung transferieren. So ist später ein Nachweis möglich. Ist das Konto gesperrt, fällt diese Möglichkeit natürlich weg, hier sollten Sie mit Quittungen arbeiten, sowohl bei der Kreditsumme, als auch bei der Rückzahlung.

Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, online private Geldgeber zu finden. Plattformen dafür nennen sich p2p-Plattform oder auch Crowdlending-Börse.